blog die-wege

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:03 Uhr
GEFÜHL gegen VERSTAND

mnemotechnik: gedächtniskunst
gedächtniskunst durch bildung fester assoziationen,
z.b. durch bilder oder verse ( die man assoziativ dingen zuordnet... )
mit genug übung lassen sich auf diesem weg sogar sehr labyrinthische geheimgänge in den synapsen des gehirns aktivieren.

Donnerstag, 25. Februar 2016 - 20:15 Uhr
synapsen

DIE WIEDERHOLUNG

Als die Eleaten die Bewegung leugneten, trat, wie jedermann weiß, Diogenes als Opponent auf; er trat wirklich auf; denn er sagte kein einziges Wort; sondern ging nur ein paarmal auf und ab, wodurch er sie hinreichend widerlegt zu haben glaubte.
[ Sören Kierkegaard ]

Freitag, 29. Mai 2015 - 14:29 Uhr
Empathie bei Menschen mit Autismus

Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist. [Hans Asperger]
"Menschen mit leichtem Autismus sind im Gegensatz dazu häufig sehr offen, ehrlich und direkt und haben oft nur wenig Angst davor, anderen einen Einblick in ihr Innenleben zu gestatten. Dies kann man gut an der sehr offenen und persönlichen Selbstdarstellung in den vielen Autobiographien und Interviews von Asperger und Hochfunktionalen Autisten erkennen."

es gibt eine eigenart der behinderung ( asperger syndrom ), die nicht unmittelbar sichtbar ist und sogar den betroffenen oft erst im fortgeschrittenen alter bewusst wird. es heißt, asperger autisten fehle die fähigkeit zur empathie. ich denke, es ist immer ein sprachproblem ( mimik, körpersprache und verbal denken, reden, zuhören, fragen, antworten, interesse, langeweile - intoleranz, vorurteil, mensch in der menge ).

kein smalltalk, keine lügen. "es gibt kein richtiges leben im falschen" [Th.W.Adorno]

Mittwoch, 25. Februar 2015 - 01:43 Uhr
der mensch ist keine maschine

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Dienstag, 24. Februar 2015 - 02:50 Uhr
self 64 hats

" dass man lebt ist nicht zu empfinden. keiner hat sich diesen drängenden zustand ausgesucht, er ist mit uns, seit wir sind und indem wir sind. leer und daher gierig, strebend und daher unruhig geht es in unserem unmittelbaren SEIN her. aber all dies empfindet sich nicht, es muß dazu erst aus sich herausgehen. dann spürt es dich als >DRANG<, als ganz vagen und unbestimmten. vom dass des drängens kommt kein lebender los, so müde er auch davon geworden sein mag. "
[ Ernst Bloch: prinzip hoffnung ] " das neue ist ein blinder fleck " [ TH.W.Adorno ]

Donnerstag, 5. Februar 2015 - 17:36 Uhr
stuhl projekte

EIN STUHL IST EIN STUHL
trotz sprachverwirrung, ob in babylonischer metaphorik oder in form einer haarspalterei, ein stuhl ist ein stuhl - und daran ändert auch die fragestellung, die sinnfrage nichts.
das wort stuhl ist ebenso eindeutig definiert, wie sinn und zweck, nutzen, gebrauch. hingegen macht es wenig sinn, den stuhl dort hinzustellen, wo man gar nicht sitzen kann. das kann sofort widerlegt werden, wenn man denkt, daß der raum nur ein lager sei; denn auch dort ist ein stuhl ein stuhl.
sogar das abbild eines stuhles ist im engeren sinne immer sofort als stuhl erkennbar. aus welcher perspektive auch immer man einen stuhl betrachtet, man erkennt einen stuhl. sogar ein affe würde sich auf einen stuhl setzen, zumindest irgendwann, wenn er das ding nicht mehr zweckentfremdet, weder damit spielt noch seine unlust abreagiert.
auch wenn ein stuhl total unbequem oder kaputt ist, bleibt er doch immer noch eindeutig erkennbar ein stuhl. selbst wenn man nur noch ein fragment vor augen oder in der hand hat, ein abgeschlagenes, abgesägtes, zertrümmertes und nicht mehr verwendbares stuhlbein, eine lehne, den sitz, so weiß man immer noch eindeutig, worum es sich handelt, was gemeint ist, wozu diese einzelteile gehören.
doch von welchen wörtern, die man täglich hört, spricht oder liest, kann das heutzutage noch behauptet werden?

Mittwoch, 3. September 2014 - 00:21 Uhr
#TOT LACH

plakat - gesehen nah beim melaten-friedhof

Samstag, 2. August 2014 - 21:46 Uhr
die büchse der pandora

Doch ob man es bedauert oder sich freut, es gibt immer noch Zonen, in denen das wilde Denken, so wie die wilden Arten, relativ geschützt ist: das ist der Fall in der Kunst, der unsere Zivilisation den Status eines Naturparks zubilligt, mit all den Vorteilen und Nachteilen, die sich mit einem so künstlerischen Gebilde verbinden; und das ist besonders auf vielen Sektoren des sozialen Lebens der Fall, die noch nicht gerodet sind und in denen aus Gleichgültig­keit oder aus Ohnmacht, und meistens ohne dass wir wüssten, warum, das spontane, wilde Denken auch weiterhin gedeiht.
CLAUDE LEVI-STRAUSS » DAS WILDE DENKEN «

Samstag, 26. Juli 2014 - 22:15 Uhr
entschluss

DIE WEGE - E N T S C H L U S S - E N T S C H L Ü S S E L U N G
"alles was ich besitze, trage ich bei mir." zwar hinke er diesem ideal philosophischer bedürfnislosigkeit schon seit vielen jahren hinterher, doch sei er ja noch auf dem wege.
gefundene fotos: 1-4 väterlicherseits, 5-9 mütterlicherseits, 7 mutter, 9 als kind vor der amputation
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Samstag, 26. Juli 2014 - 22:09 Uhr
DER MOPS - EIN HUNDELEBEN

DER MOPS - EIN HUNDELEBEN
"man soll keine schlafenden hunde wecken", bedeutet wohl, man sollte besser nicht ins rollen bringen, was am ende unübersehbare folgen hat.
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