blog die-wege

Samstag, 8. Dezember 2018 - 01:44 Uhr
gefuehl=feeling doch gefuehle=emotions?

gefuehl=feeling gefuehle=emotions link zu einem sehr privaten wordpress-blog.

man kann fragen, was sei die gegenwart?
ist diese immer schon vergangenheit, von augenblick zu augenblick?
was sei das gegenwaertige?
wahrnehmung wird selektiert.
was bewusst bleibt, kann schoen, schrecklich, banal gewesen sein.

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Samstag, 8. Dezember 2018 - 00:16 Uhr
der letzte geist

der letzte geist video aus meinem youtube kanal.

audio: sprache 2008 mit einem simplen mp3-player aufgenommen, als video mit sehr komplexen optionen bearbeitet, allein das rendern dauerte in der original-version fast 2 tage. dauer: 00:17:56 minuten - hier komprimiert.

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Freitag, 7. Dezember 2018 - 22:45 Uhr
happy xmas

happy xmas link zum video in meinem youtube kanal, mit angemessener ironie zum thema rund um die gaben der sogenannten teilhabe: das einbezogensein in lebenssituationen einer gemeinschaft: kinderarmut, altersarmut, behinderung - soziale wirklichkeit gesellschaftlicher umtriebe vs. privilegien.

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Freitag, 7. Dezember 2018 - 21:57 Uhr
brillenpart2

brillenpart2 ist ein link zum video 2016/2017 in meinem youtube-kanal

das bild mit zwei monitoren verweist auf das problem, dass man seine augen verdirbt, wenn man im lauf der zeit zu lange auf den PC-MONITOR starrt. seit 2016 konnte ich die zeit am PC auf ein minimum reduzieren.
mit dem smartphone bin ich von anfang an entschleunigt in der digitalen welt unterwegs.

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Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:03 Uhr
gefuehl gegen verstand

mnemotechnik: gedaechtniskunst
durch bildung fester oder intuitiver assoziationen,
durch bilder oder gedanken ( die man assoziativ zuordnet... )
mit uebung lassen sich labyrinthische geheimgaenge in den synapsen des gehirns reaktivieren.

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Donnerstag, 25. Februar 2016 - 20:15 Uhr
synapsen

DIE WIEDERHOLUNG

Als die Eleaten die Bewegung leugneten, trat, wie jedermann weiss, Diogenes als Opponent auf; er trat wirklich auf; denn er sagte kein einziges Wort; sondern ging nur ein paarmal auf und ab, wodurch er sie hinreichend widerlegt zu haben glaubte.
[ Soeren Kierkegaard ]

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Freitag, 29. Mai 2015 - 14:29 Uhr
Empathie bei Menschen mit Autismus

Es scheint, dass fuer Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist. [Hans Asperger]
"Menschen mit leichtem Autismus sind im Gegensatz dazu sehr offen, ehrlich, direkt, haben nur wenig Angst davor, anderen einen Einblick in ihr Innenleben zu gestatten. Dies kann man gut an der Selbstdarstellung in vielen Autobiographien und Interviews von Asperger und Hochfunktionalen Autisten erkennen."

es gibt eine eigenart der behinderung ( asperger syndrom oder AD[H]S ), die nicht sichtbar offensichtlich ist und betroffenen oft erst im fortgeschrittenen alter bewusst wird.
man liest: "asperger autisten fehle die faehigkeit zur empathie."
ich kenne es selbst ganz anders: als sprachproblem: mimik, koerpersprache. sehen, hoeren, denken. doch warum, wann, wie, wo, weshalb miteinander reden?
draussen wie drinnen sausen zuviele gedanken im kopf herum.

als bei mir AD[H]S ( nach umfangreichen tests 2015) erst im alter diagnostiziert wurde, war ich mir dessen lange schon bewusst. das dilemma zwischen verbaler und nonverbaler kommunikation ist im gendefekt ( spezielle merkmale ) nicht einfach wegzutherapieren - mit AD[H]S zu leben, ist nicht das problem. das problem ist, mit dem anderssein bleibt man allein.

erinnerungen an eine absolut orientierungslose kindheit. erst nach der volksschulzeit machte ich fortschritte. war immer sehr neugierieg, zu begreifen, was ich wahrnahm ohne worte. lernte zu denken. lernte zu sprechen, lernte schreibend, zu reflektieren.

kein smalltalk, keine luegen. "es gibt kein richtiges leben im falschen" [Th.W.Adorno]

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Mittwoch, 25. Februar 2015 - 01:43 Uhr
der mensch ist keine maschine

Dienstag, 24. Februar 2015 - 02:50 Uhr
self 64 hats

" dass man lebt ist nicht zu empfinden. keiner hat sich diesen draengenden zustand ausgesucht, er ist mit uns, seit wir sind und indem wir sind. leer und daher gierig, strebend und daher unruhig geht es in unserem unmittelbaren SEIN her. aber all dies empfindet sich nicht, es muss dazu erst aus sich herausgehen. dann spuert es dich als >DRANG<, als ganz vagen und unbestimmten. vom dass des draengens kommt kein lebender los, so muede er auch davon geworden sein mag. "
[ Ernst Bloch: prinzip hoffnung ] " das neue ist ein blinder fleck " [ TH.W.Adorno ]

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Donnerstag, 5. Februar 2015 - 17:36 Uhr
stuhl projekte

EIN STUHL IST EIN STUHL
trotz sprachverwirrung, ob in babylonischer metaphorik oder in form einer haarspalterei, ein stuhl ist ein stuhl - und daran aendere auch die fragestellung, die sinnfrage nichts.
das wort stuhl ist ebenso eindeutig definiert, wie sinn und zweck, nutzen, gebrauch. hingegen macht es wenig sinn, den stuhl dort hinzustellen, wo man gar nicht sitzen kann. das kann sofort widerlegt werden, wenn man denkt, dass der raum nur ein lager sei; denn auch dort ist ein stuhl ein stuhl.
sogar das abbild eines stuhles ist im engeren sinne immer sofort als stuhl erkennbar. aus welcher perspektive auch immer man einen stuhl betrachtet, man erkennt einen stuhl. sogar ein affe wird sich auf einen stuhl setzen, zumindest irgendwann, wenn er das ding nicht mehr zweckentfremdet, weder damit spielt noch seine unlust abreagiert.
auch wenn ein stuhl total unbequem oder kaputt ist, bleibt er doch immer noch eindeutig erkennbar ein stuhl. selbst wenn man nur noch ein fragment vor augen oder in der hand hat, ein abgeschlagenes, abgesaegtes, zertruemmertes und nicht mehr verwendbares stuhlbein, eine lehne, den sitz, so wisse man immer noch eindeutig, worum es sich handele, was gemeint sei, wozu diese einzelteile gehoeren.
doch von welchen woertern, die man tagein, tagaus hoere, spreche oder lese, kann das heutzutage noch behauptet werden?

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